Berichte 2018

Internationaler Ball der Seefahrt 2018

Marinekameradschaft Harburg feiert

 

Wie es bei ihr Tradition ist, lud auch in diesem  Jahr die Marinekameradschaft Harburg (MKH) von 1897 zu ihrem „Internationalen Ball der Seefahrt“, gefeiert im Privathotel Lindtner in Hamburg-Heimfeld, ein.

Gemeinsam mit Kapitän zur See Michael Giss, Kommandeur des Landeskommandos Hamburg, läutete Michael Pahlke, Vorsitzender der  MKH, den Beginn des Festes mit der Vereinsglocke ein.

So konnte der Vorsitzende unter den rund 300 Besuchern aus nah und fern zahlreiche Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und von befreundeten Vereinen begrüßen.

Ein besonderer Gruß galt außerdem der Hamburger Sozialsenatorin Dr. Melanie Leonhardt, sie war im vorigen Jahr die Schirmherrin des Balles sowie den Gästen aus Ägypten, Argentinien, Kamerun, Peru, Süd- Korea, der Ukraine und der Seemannsmission „Duckdalben“, die diesem Ball der vielen Nationen erst seine besondere internationale Atmosphäre verleihen.

Nach dem Signal zum „Backen und Banken“, gegeben auf der Bootsmannsmaatenpfeife, servierten die Marinekameraden zusammen mit dem Hauspersonal traditionell „Labskaus“ und auf Wunsch ein orientalisches Gulaschgericht aus „1001 Nacht“.  Letztendlich traf klar Labskaus den Geschmack der meisten Gäste.

So gestärkt konnte der tanzfreudige Gast, nur unterbrochen durch einen weiteren Höhepunkt des Abends, dem Auftritt des Shantychors  „Die Hornblower“ aus Tarp mit seiner maritimen Show, unter den Rhythmen der Band „Moonlight Affair“ bis zum Erklingen des „Hängematten-Walzers“ das Tanzbein schwingen.

 

Text: Rainer Kurda

 

Fotos: Rüdiger Schmidt

 

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Maritime Nacht an der TUHH

 

Zur zweiten maritimen Nacht lud die Technische Universität Hamburg (TUHH) alle an  Schiffbau, Schifffahrt, Offshore, Hafen, Technik und Meer Interessierten ein. 

Branchenexperten aus Unternehmen, Dozenten und Wissenschaftler von der TUHH und von Forschungsinstituten aus ganz Deutschland informierten in über achtzig Vorträgen, Workshops, Filmen, Instituts- und Laborbesichtigungen, Experimenten und Ausstellungen ihre Gäste und zeigten, dass Norddeutschland in der Entwicklung Maritimer Technik, Forschung und Wirtschaft ganz vorne mitsegelt.

Dabei ging es um hochaktuelle Themen: Von der automatischen Schifffahrt über maritime Cybersicherheit, Plastik im Meer bis hin zur Klimaänderung und deren Auswirkung auf die Ozeane.

Für ganz junge Besucher gab es ein extra Programm mit Seemannsknotenkurs, einem maritimen Quiz, Demonstrationen an Schiff-Simulatoren und Mitmachexperimenten.

Jugendliche konnten sich über Berufe oder Studienangebote informieren. Studenten hatten an den Ständen der Unternehmen Gelegenheit, mit Vertretern von Arbeitgebern zu sprechen.

Mit einem Informationsstand beteiligte sich auch die Marinekameradschaft Harburg (MKH) an dieser Veranstaltung.

Getreu ihrem Motto „Seefahrt ist international und völkerverbindend“ beantworteten die Marinekameraden mit Charme und Sachverstand die vielen Fragen der Besucher und gaben so einen Einblick  in die Verbandsarbeit von DMB und MKH.

 

Text: Rainer Kurda

 

Foto: TUHH/Bittcher

 

 

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Wahrschau, es wird geglast!

 

Menschen für die maritime Idee zu gewinnen, eine Aufgabe, der sich die Mitglieder der Marinekameradschaft Harburg (MKH) mit großer Hingabe widmen.

Bei einem Besuch des Info-Standes der Marinekameraden anlässlich des 18. Harburger Binnenhafenfestes,  schlug Theo Gesterding (1,5) auf die dort ausgestellte Schiffsglocke derart intensiv ein, dass sein anwesender Großvater der Meinung war, bei seinem Enkelkind ein Talent zum „glasen“ entdeckt zu haben, welches durch die Marinekameraden weiter zu fördern sei.

Ebenfalls davon überzeugt, reichte der Vater sogleich einen Antrag zur Aufnahme von Theo in die MK ein.

Da das potentielle Neumitglied als unbescholten gilt und die Satzung der MKH für die Mitgliedschaft kein Mindestalter vorschreibt, werden die Marinekameraden auf ihrer nächsten Hauptversammlung über den Aufnahmeantrag entscheiden.

Der Großvater, Rüdiger Schmidt, hat bereits zugesagt, den Sprössling zu gegebener Zeit in weitere maritime Gepflogenheiten einzuweihen. Das wird dem 2. Vorsitzenden der Marinekameradschaft sicher eine Freude sein.

 

 

Text: Rainer Kurda

 

 

 

Foto: Rüdiger Schmidt

 

 

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120 Jahre MK Harburg

Sozialsenatorin löst Jubiläumsgeschenk ein    

Einen Vortrag exklusiv für die Marinekameraden zu halten, dieses Geburtstagsgeschenk zum 120-jährigen Jubiläum angekündigt, löste die Hamburger Sozialsenatorin, Dr. Melanie Leonhard, nun ein.

Titel: „Flottenbau und Marinebegeisterung- Kritik in Politik und Gesellschaft in   Deutschland“.

Mit großer Aufmerksamkeit lauschten die Marinekameraden und ihre geladenen Gäste, u. a.  Kapitän zur See Michael Setzer, Kommandeur des Landeskommando Hamburg mit einer fachkundigen Delegation, dem Vortrag im Veranstal-tungszentrum „Harburger Fischhalle“.

Sehr detailliert und angenehm zu folgen skizzierte die Referentin den Werdegang der Marine von den Anfängen 1848 bis in die heutige Zeit.

Ist die Senatorin doch vom Fach. Sie promovierte als Historikerin an der Hamburger Universität mit dem Thema „Die Entwicklung eines Familienunternehmens; die Reeder- und Schiffbauerfamilie Rickmers im deutschen Schiffbau und der deutschen Schifffahrt von 1834-1918“.

Schnell gewann Melanie Leonhard das Auditorium für sich und verstand es die Zuhörer in ein Stück Marinegeschichte zu entführen.

Michael Pahlke, Vorsitzender der MK Harburg, in seinen Dankesworten: „Ich hätte Ihnen noch stundenlang zuhören können“.

 

Text: Rainer Kurda

Fotos: Rüdiger Schmidt

 

 

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829. Hafengeburtstag

MK Harburg feiert mit

 

Der Hamburger Hafengeburtstag ist für die Mitglieder der Marinekameradschaft Harburg (MKH) stets eine gute Gelegenheit  nicht nur mitzufeiern, sondern auch aktiv am Geschehen mitzuwirken, um ihr Motto „Seefahrt ist international und völkerverbindend“ mit Leben zu erfüllen.

Traditionsgemäß lud die MK Harburg die Besatzungen der zu diesem Anlass im Hafen liegenden Schiffe zu einem sportlichen Vergleichsschießen  nach Hamburg-Marmstorf ein. So konnten der Vorsitzende der MKH, Michael Pahlke, 50 Gäste begrüßen:

Von der Bark „Alexander von Humboldt II“, der russischen Viermastbark „Kruzenshtern“, der Viermastbark „Sedov“, dem Dreimastvollschiff „Mir“, der britischen Fregatte „HMS Somerset“ und der Fregatte „Augsburg“.

Betreut und bewirtet von den Marinekameraden, wurden alte Kontakte gepflegt und neue geknüpft.

Von den maritimen Gesängen  des Shanty Chors „DieHornblower“ mitgerissen, schlossen sich einige der Seeleute spontan zu einem „internationalen Windjammerchor“ zusammen und brachten zur Freude aller Lieder ihrer Heimat zum Besten.

Als Gäste der Seeleute konnten die Marinekameraden anschließend das prächtige Hafenfeuerwerk von Bord der am Hafengeburtstag teilnehmenden Schiffe mit „Prämium-Aussicht“ auf sich wirken lassen.

 

Text: Rainer Kurda

Foto: Rüdiger Schmidt

 

 

 

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18. Harburger Binnenhafenfest

MK Harburg feiert mit

 

Auch in diesem Jahr, begleitet von einem ohrenbetäubenden Tut- und Pfeifkonzert, eröffnete  eine Flotte von historischen Schiffen mit einer spektakulären Einlaufparade  das 18. Harburger Binnenhafenfest.

Organisiert von ehrenamtlichen der „Kulturwerkstatt Harburg“, zeigte sich der Harburger Hafen zu Wasser und zu Lande den Gästen auf unzähligen Hafenrundfahrten mit seinen Yachten, Hausbooten, Frachtern, Werften und maritimer Architektur, von seiner besten Seite. Vereine, Verbände, Institutionen, Künstler und Schausteller  boten den tausenden Besuchern bei entspannter Atmosphäre und Life-Musik von mehren Bühnen ein maritimes Familienfest.

Eine gute Gelegenheit für die Mitglieder der Marinekameradschaft Harburg (MKH) sich und den Deutschen Marinebund (DMB) der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Sie nahmen mit einem Info-Stand des DMB am Geschehen teil und stellten sich den vielfältigen Fragen der Besucher zu den Aufgaben und Zielen ihrer Organisation.

Mit Charme   und Sachverstand konnte so mancher Freund  für die maritime Idee  neu gewonnen werden.

 

Text: Rainer Kurda

Bild: MK Harburg

 

 

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Schulschiff „NE Brasil“ in Hamburg

 

Wenn der 1. Vorsitzende der Marinekameradschaft Harburg (MKH), Michael Pahlke, Post von der Brasilianischen Botschaft aus Berlin bekommt, dann wissen die Marinekameraden, es ist wieder soweit.

Die „NE Brasil“, das Schulschiff der Brasilianischen Marine, wird auf ihrer weltweiten Ausbildungsfahrt den Hamburger Hafen anlaufen. Gern folgten auch in diesem Jahr die Marinekameraden der damit verbundenen Einladung des Kommandanten, Kapitän zur See Vagner Belarmino de Oliveira, zu einem Empfang an Bord seines Schiffes und freuten sich auf ein Wiedersehen mit alten Freunden. Wurde doch schon 2008 die MKH mit dem Orden  „Amigo da Marinha Brasil“ ausgezeichnet.

Beim Betreten der „NE Brasil“ vom Kommandanten persönlich begrüßt, ließen sich die Kameraden von den  Sambaklängen der „Banda Brasil“ verzaubern und bei gehaltvollen Caipirinhas und weitern brasilianischen Köstlichkeiten von der südamerika-nischen Lebensfreude anstecken.

Zum Gegenbesuch eingeladen, boten die Marine-kameraden den Besatzungsmitgliedern ein abwechslungsreiches „Landprogramm“.

Zu einem sportlichen Vergleichsschießen auf dem Schießstand des Marmstorfer Schützenvereins, mit Hissen der Brasilianischen Flagge und den Klängen des Spielmannszuges begrüßt,  ging es für die Brasilianer, nach einer Begegnung mit der „Deutschen Küche“, auf Einladung von Emily Weede, der  Vorsitzenden des Karoxbosteler Mühlenvereins, zu  der von ihrem Verein zu neuem Leben erweckten  Wassermühle.

Dieses einfühlsam restaurierte und mit dem Deutschen Preis für Denkmalschutz ausgezeichnete kulturhistorische Kleinod, hinterließ bei den brasilianischen Seeleuten großen Eindruck, den sie nun mit in ihre Heimat nehmen werden.

Mit einer feierlichen Flaggenparade und auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr verabschiedet, kehrten die brasilianischen Freunde zurück an Bord ihres Schiffes.

Text: Rainer Kurda; Bild: Rüdiger Schmidt